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06. Mai 2007 – Erinnerungen, Ausblicke und Wünsche

Bloged in Berichte ab dem Jahre 1655 3. Zeitalter by admin Dienstag Mai 8, 2007

Nach dem letzten Kampf mit dem Seelensammler des Hexenkönigs und der nun endgültigen Beendigung der Spionage in Feindesland, war es eine ruhige, bisweilen gar merkwürdige Stimmung noch so kurz nach dem Kampf. Die Toten wurden auf Karren verladen um sie bald und nahe des Tirthons, des großen Wachturms im Norden Rhudaurs, beizusetzen. Die Verletzten wurden versorgt und kaum jemand sprach mehr als zwei oder drei zusammenhängende Worte. Das Böse hatte offensichtlich noch viel schadhaftere Kräfte in der Hinterhand, als man bisher geglaubt hatte. Dennoch war eine große Gefahr abgewendet worden und es kehrte Ruhe ein.

Noch während Celissa ihre Schritte durch die nahe Wildnis lenkte und etwas weltfremd die rauhe Gegend beäugte, war es Tharion der seine Verletzungen auskurierte. Atar und Brendik widmeten sich ihren Pfeifen und lagen breit ausgestreckt im hohen Gras. Escalon widmete sich der Schreibkunst und brachte nun endlich zu Papier was all die letzten Wochen nicht von ihm nieder geschrieben werden konnte. All das bis sie da waren. Elben von Bruchtal und sogar Glorfindel und Elrond waren anwesend.

Beruhigend und helfend wirkten sie ein und Elrond selber war es, der sie an seinen Hof einlud. Wenigen Menschen war ein Besuch in Bruchtal vergönnt, aber welchen besseren Anlass als geheimste Informationen des Feindes, die ja in den Händen unserer Helden waren. Elronds Berater Erestor wechselte Worte mit Tharion, während Glorfindel sich in tiefer Freundschaft mit Escalon unterhielt. Elrond schenkte Atar und auch Brendik Gehör und Celissa? Niemand sprach mehr mit ihr als notwendig, denn scheinbar zu tief saß der Pfeil der Verfehlungen welcher Celissa im Düsterwald erlegen war und was zwei Silvan das Leben kostete. Lediglich einer erlöste sie aus dieser Einsamkeit innerhalb so vieler Personen. Es war ihr Freund aus früheren Tagen namens Hilvanar, der seines Zeichens Gärtner und Weinbauer in Bruchtal war und ist. Er war es auch, der ihr die Nachricht von Thranduil überreichte, daß die Elben des Waldlandreichs ihren Auftrag als Entschuldigung annehmen für die Tötung zweier ihrer Brüder.

Auch wenn Elrond ein Gastgeber war, dem seine Pflichten mehr als bekannt waren und auch seine magischen Geschenke als viel mehr als nur großzügig zu bezeichnen sind wurde nach einigen Tagen bereits wieder die Abreise beschlossen. Nach Süden ging es und zwar war es Atars Wunsch dorthin zurück zu kehren, wo er einst als Bauer und armer Gesell auf der Flucht auf seine jetzigen Gefährten traf. Eine Weggabelung inmitten Rhudaurs, die nicht nur alte Gefühle wieder erweckte, sondern auch unverhofft seinen Traum erfüllen sollte.

Noch am selben Abend erspähten unsere Helden eine Gruppe Zwergenflüchtlinge, die sich auch zunächst mehr als nur misstrauisch gaben, aber dem Reiz nach Wärme und Essen schnell erlegen waren. Sie berichteten von Bürgerkrieg unter dem Berg und von schwindender Macht des Königs Durin, dort tief unten in den Höhlen und Hallen des großen Zwergenreichs Moria. Genau diesen Wunsch, Moria zu bereisen und zu erleben, hatte Atar immer gehabt und nun hatte er auch Anlass dazu. Mehr aber als über einen trifftigen Grund, war er aber auch die Wegbeschreibung der Zwerge dankbar. Krieg hin oder her – er wollte Moria sehen und ihm war bewusst, daß es vielleicht sein letzter Gang sein würde.

Ausser Brendik, der die Flüchtlinge auf sichere Pfade führen wollte und sich so gegen Atars Entscheidung nach Moria zu gehen, stellte, mussten alle anderen Gruppenmitglieder einwilligen, denn dem Willen und der Begeisterung die Atar hinter seine Entscheidung stellte, hielt kein noch so gutes Argument stand. Sei es auch der wahrlich letzte Gang des Helden Atars aus dem Sarn Gebirge am Rauros, es wird ein spannender, gefährlicher und im wahrsten Sinne des Wortes steiniger Weg. Also, dann nun jetzt zum Tor von Moria…

In Demut… euer Berichterstatter und Geschichtenschreiber

Mahír der Rote

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