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Auf
goldenem Grund prangt das Wappen der Nindorfer (Schleswig
Holstein) vom Hexenbad. Im Grunde sind die Mitglieder
des Vereins zur Förderung der Darstellung mittelalterlichen
Brauchtums lediglich „ex animo scurrilis“
womit sinngemäß gemeint ist, daß sie
„vom Grunde ihrer Seele her possenhaft“ sind,
denken und handeln. Possenhaft fürwahr, denn wer
einen waschechten „Höllenhund“ namens
Birko und die wandelnde, einer Ziege zum Verwechseln ähnlich
sehende, Werbetafel mit Namen Bonsai als Ehren- und Fördermitglieder
im Verein unterbringt, muss wahrlich Spaß an seinem
Tun empfinden. Genau diesen Spaß aber sieht man
allen an und sein es Hexen, Knechte, Waffenmeister, Waldläufer
oder die Inquisitoren selbst.



Seit
Mitte des Jahres 2005 ist nunmehr das Hexenbad mit all
seinen Schergen, Vasallen, Förderern und aktiven
Mitgliedern immer wieder auf den mittelalterlichen Veranstaltungen
im norddeutschen Raum zu finden und sorgt für prächtige
Stimmung, denn nichts macht doch mehr Frohsinn, als die
eine oder andere Hexe unter großen Zeter und Mordio
ins kühle, ach was kühle... ins a****kalte Nass
des Hexenbades zu befördern. Einmal gekonnt mit Pfeil
und Bogen oder mit der Armbrust die zielscheibe getroffen
und schon geht es in den großen Zuber.
 Links
sitzen sie schuldbewusst und bewacht von den bewaffneten
Schergen der Inquisitoren. Gleich geht es hinab ins Wasser.
Rechts hingegen sieht man wie sehr sie es verdient haben
und das auch Hexen einfach nicht aus ihrer Haut können!

Die
Idee selbst ins Mittelalter abzutauchen war nach einem
Besuch des etablierten Mittelalterlich Spectaculum schnell
geboren, ebenso schnell wie die Idee des Hexenbades selbst.
Nachgeholfen hat man damals bei der Planung mit kühlem
Gerstensaft, der aber all der Kreativität und der
nachhaltigen Planung nachweisbar nicht geschadet hat.
Inzwischen handelt es sich beim Hexenbad und dem dazugehörigen
Verein bereits um eine Gruppe von über 30 Personen,
dem es auch an Verstärkung nicht fehlt.



Trotz
anfänglicher Peinlichkeiten in Form von Statiken
und Konstruktionen, welche dem Wasserdruck (der bisweilen
auch aus den Wolken in Massen kam) nicht gewachsenen waren,
ließ man sich nicht entmutigen und inzwischen erhält
man auch tatkräftige Unterstützung waschechter
Ritter des Ordens Notre Billstedt, der Tanzgruppe Nucum
Satia und der vereinseigenen und dem Hexenbad anhängende
Gewandschneiderei von Schneiderin Sandra und Feinstickerin
Jessica.
 

Wer
sich nun auch berufen fühlt sich als Hexe einmal
mit „allen Wassern“ waschen zu lassen, sich
dem mittelalterlichen Brauchtum hinzugeben und vielleicht
eine wunderschöne und liebevolle Idee zu unterstützen,
sollte sich diesem Verein annähern und tut das entweder
über einen Klick auf eines der Bilder, welcher direkt
zur Webpräsenz der Hexenbademeister führt, oder
schreibt ganz einfach und direkt eine eMail
an den Verein.

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