Über Atar vom Sarngebirge, Hetmann des Raglam-Clans

Ein ungestümer Bursche der da im Hause seiner Eltern groß geworden war. Die westlichen Ausläufer und Hochlande des Sarngebirges waren damals seine Heimat und sind es heute noch immer. Doch zwischen dem Jungen von damals und dem Veteran von heute gibt es fast keine Gemeinsamkeiten mehr. Früh schon verlor er bei gewaltsamen Clanstreitigkeiten seine Eltern und auch sein Hof blieb ihm nicht lange. Zwar übte er Rache an den Schergen die ihm alles nahmen, doch musste er nun seinerseits Rache fürchten und so ritt er weg. Beschwerlich schlug er sich bis ins Dunland und auch nach Rhudaur durch wo er auf die Gruppe traf, mit der er nun in tiefer Freundschaft verwurzelt noch heute durch die Lande zieht. Er ist der älteste Geselle, wenn man mal von dem Aussehen ausgeht und wenn einer Tricks und Kniffe kennt um einem Gegner gekonnt den Schneid abzukaufen, dann ist es Atar. Gewandt mit Pfeil und Bogen, schnell und präzise mit der Axt und hinterhältig mit seinem Lasso. Nicht hoch von der Gestalt und meist ein mürrischer Knabe, weiß er jedoch inzwischen genau wie der Hase läuft und von dem wilden Kämpfer von einst ist inzwischen nur noch eine Masse an Erfahrung übrig geblieben. Manch einer mag ihn zwischenzeitlich unterschätzt haben und manch einer mag ihn inzwischen einen alten Mann rufen, vielleicht sogar Hohn und Spott über ihn ausgeschüttet haben, doch nichts ist davon an ihm hängen geblieben.

Stolz auf seinen Werdegang, auf seinen Platz in der Welt, auf seine drei Söhne und sein liebes Eheweib Xana und auf all seine Taten, die bis heute geschahen, wird er nicht aufgeben Gutes zu tun. Der Veteran aus dem Hochland ist noch lange nicht alt...

Sein Weg wurde von Mahír, dem Roten, aufgezeichnet und was er und auch seine Gefährten erleben, kann hier nachgelesen werden.