Geboren als jüngste Tochter ihrer Eltern in der Mitte des dritten Zeitalters auf Mittelerde, in Dorwinion, in Shrel Kain der Hauptstadt des Landstrichs im Nordwesten von Westernis. Malerisch gelegen und durch das Meer von Rhun ein reiches Land das weitestgehend von den Untaten und Teufeleien aus Mordor verschont geblieben war. Schon als Kind war sie selbstständig, wissbegierig und eigenständig. Nicht unbedingt immer die beste Tochter aus gutem Hause, aber dennoch schlau und immer überlegt. Doch all diese Eigenschaften konnten sie vor dem schlimmen Schicksal nicht retten, als mitten in einer Nacht plötzlich das Haus ihrer Eltern und auch die ganze Stadt brannte. Ein Überfall von Wagenfahrern und Orks erschütterte ihre Heimat und ihr Weltbild von einem friedlichen Leben. Damals rettete ihr Bruder Tharion sie aus der Flammenhölle aber auf der Flucht aus der Stadt wurden sie von ihren Eltern getrennt. Wäre sie auch mutig genug gewesen zurück zu rennen um nicht von ihren Eltern getrennt zu sein, erkannte Tharion den rechten Fluchtweg und verschwand mit ihr in der Dunkelheit der Welt. Doch all die Jahre verfolgte ihr Gemüt das letzte Bild ihrer Heimat. Im Hintergrund die brennende Stadt und sie wurde angeblickt von Anführer und Kriegsherrn der Horden, die eingefallen waren. Dín Othar war sein Name und er war ein niederer Ringgeist Saurons. Sein Blick brandmarkte ihre Seele und lange Zeit ließ sie nichts mehr an sich ran. Trauer, versteckte Wut und schiere Hilflosigkeit regierte in ihr und trotz der liebevollen Fürsorge der Zigeuner in deren Hände sie geraten waren, vermochte erst die alte Garlen, eine gute und weise Frau aus dem Mädchen das zu vertreiben, was sie all die Zeit so in Schach hielt. Sie blieb lange Jahre bei den Zigeunern und bereiste das Land vom Norden bis Süden und Osten bis Westen. Ihr Bruder hatte sich für ein frommes Leben als Mönch entschieden und schon lange nicht mehr an ihrer Seite. Über diese lange Zeit wurde sie zu einer fähigen Waldläuferin und irgendwann war es der Ruf der Abenteuer, der sie mit weiteren Vagabunden zusammen brachte. Im Eryn Vorn begann ihr Leben als Abenteurerin und alles Vergangene schien verdrängt. Doch sie wurde beobachtet und ihre Bestimmung erfüllte sich mit jenem Treffen mit Lord Tail-Aldarion. Er war Chaoslord und er wollte eine Schülerin, trotz der Tatsache das er selbst noch nicht beendet hatte, was seine Lehre war. Aus der jungen Abenteurerin Mariette wurde Celissa der Chaoslord und all die Gefühle der Vergangenheit kamen unvermindert stark zurück, erfüllten sie mit dem Willen ihre Eltern zu finden und eigenständig das Böse aus der Welt zu vertreiben. Ihr Weg war lang und steinig, denn das Böse übte eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Celissa aus und auch ihr Meister Tail-Aldarion wandte sich der dunklen Seite zu. Gespalten, mit sich selber uneins und oftmals gar fehl geleitet, traf sie zwar ihren Bruder Tharion wieder, doch sein Tod stürzte sie nur noch tiefer in eine schwere Gewissenskrise. Erst seine Rückkehr aus Mandos Hallen und sein klarer Wille formte auch in ihr wieder ein Ziel. Plötzlich waren Bruder und Schwester wieder zusammen und die Beseitigung der Gefahr welche von den niederen Ringgeistern ausging ihr Antrieb, denn wie sich herausstellte, war Dín Othar ihr Onkel. Ihr Ziel - die Errettung ihrer Eltern. Es sollte gelingen. Vorbei war die Zeit der Uneinigkeit und des Schmerzes. Liebe vertrieb die Angst und Macht die Furcht vor dem Versagen. Doch durch Willen, dem Bösen, der Abtrünnigkeit und der missbrauchten Macht keinen Fußbreit mehr zu gewähren, wandelt Celissa nun auf den Pfaden und Wegen Mittelerdes und kämpft ihren ganz eigenen Kampf zusammen mit ihren Gefährten und ihrem Bruder. Ihr Weg wurde von Mahír, dem Roten, ihrem Ehemann, aufgezeichnet
und was sie und auch ihre Gefährten erleben, kann
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