Geboren wurde Tharion als Sohn seiner Eltern und als ältestes zweier Kinder in Dorwinion kurz nach der großen Pest, die zwar dort im Nordwesten von Westernis nicht so verheerend gewütet hatte, aber deutlich gemacht hatte, wie viel Unheil immer noch von Mordor ausgehen kann. Als Sohn eines Weinbauern lernte er schon früh mit anzupacken und lernte auch zu kultivieren was sich später wohlschmeckend auf Flaschen ziehen und verkorken lässt. Dennoch ist auch die Magie ihm nie fremd gewesen und wie ein echtes Talent nutzte er seine körperlichen Fähigkeiten in Verbindung mit der Magie um schneller und besser als die anderen Jungs zu sein. Stets überlegt und immer Ruhe ausstrahlend ist Tharion dennoch nicht unbedingt frei von Wut und teilweise übersteigertem Ehrgeiz. Vielleicht ist Tharion nie als Abenteurer und auch nie als Weinbauer geboren worden und scheinbar erkannte das Schicksal diesen Umstand und bescherte ihm und seiner kleineren Schwester Mariette noch als Kind eine schlimme Wendung. Bei einem schweren Angriff von Orks und Wagenfahrern, angeführt von einem niederen Ringgeist Namens Dín Othar auf seine Heimatstadt Shrel Kain wurde er zusammen mit seiner jüngeren Schwester zur Flucht gezwungen und von seiner Familie getrennt. Viele Monate liefen er und seine Schwester fort, schlossen sich fahrenden Händlern und Zigeunern an und entbehrten lange Zeit den Vorzügen des Lebens schönen Seiten. Doch während in seiner Schwester ein Wille zur Veränderung wach wurde, schlief der Wille nach einer echten Aufgabe und weiten Reisen in Tharion ein. Abgeschlossen hatte er mit seinem Schicksal und auch die Hoffnung jemals seine Eltern, sein frühres Leben und seine Heimat wieder zu sehen, hatte er aufgegeben. So ging er ins Kloster, ließ seine Schwester ziehen und lange Jahre sollte es dauern, bis er dem Zufall in die Hände fiel der ihn wieder in die Gesellschaft seiner Schwester führte. Viel war in der Zwischenzeit geschehen und so nahmen die Geschwister die Suche nach ihren Eltern gemeinsam auf, begleitet von treuen Gefährten und jetzt getrieben durch die Liebe und einem Willen, der sich wohl erst formen und entwickeln musste um so zu erstarken. So wurde über die vielen Wochen, Monate und Jahre der Reisen und Abenteuer aus dem Mönch Tharion ein machtvoller Magiekundiger, der sich neu orientierte und all seine Kräfte in den Dienst des Valars Mandos stellte. Ihm gelang die Befreiung seiner Eltern und ihm gelang auch seine Rache an dem Ringgeist Dín Othar, der, wie sich viele Jahre später herausstellte, sein und Celissas Onkel war. Doch Mandos Wille ist auch der Seinige und so kann er die Existenz des Ringgeistes nicht akzeptieren und weiterhin kann er nicht dulden das dem Tod nicht Genüge getan wird und der Respekt der dunklen Vasallen vor dem Tod nicht Tribut gezollt wird. Tharion ist nun ein Istari, einer der blauen Zauberer des Westens und er wird hingehen in die Welt und auch dem Tod zu seinem Angesicht auf der Welt verhelfen. Seinen Weg wurde von Mahír, dem Roten aufgezeichnet und was Tharion
und auch seine Gefährten erleben, kann
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